Zirmtalsee und Marzoner Alm – Rundwanderung im Vinschgau

Der Zirmtalsee (auch: Zirmtaler See) ist einer der schönsten Bergseen im Südtiroler Vinschgau. Start der Wanderung ist der Parkplatz „Alte Säge“, den man von Kastelbell aus erreicht.

  • Start der Wanderung: Parkplatz Alte Säge, Freiberg, oberhalb von Kastelbell (1480 m)
  • Wanderkarte, GPX-Track und Höhenprofil
  • Anfahrt mit dem Auto: In Kastelbell der Ausschilderung zum Weiler Freiberg folgen. Auf der schmalen, asphaltierten Bergstraße bleiben, bis diese in eine Schotterpiste übergeht, die in den Wald hineinführt. Auf dieser Schotterpiste nun ca. 1 1/2 bis 2 km weiterfahren, bis man den Parkplatz „Alte Säge“ erreicht. 
  • Anfahrt mit öffentliche Verkehrsmitteln: Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Ausgangspunkt nicht erreichbar.
  • Höhenmeter: 730 Meter
  • Distanz: 11,7 km
  • Gehzeiten: 4 3/4 bis 5 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Anforderungen: Wanderung auf breiten Wegen und schmalen, felsigen Pfaden, für die man ein wenig Trittischerheit und Schwindelfreiheit benötigt
  • Beste Jahreszeit: Frühsommer bis Herbst

Vom Parkplatz „Alte Säge“, der recht viele Parkplätze bietet, folgt man der bergauf führenden, breiten Forststraße in Richtung Marzoner Alm (Nr. 7). Bereits auf diesem Weg bekommt man immer wieder einen schönen Ausblick auf den Vinschgau. Rund 20 Minuten später verlässt man die Forststraße und geht in einer Rechtskurve weiter geradeaus. Der kleine Pfad ist eine Abkürzung zur Marzoner Alm (geöffnet von Anfang Mai bis Ende Oktober) die man gut 5 Minuten später auch schon vor sich liegen sieht.

Oberhalb der Alm hält man sich rechts und folgt dem Weg für etwa 50 m bis zu einem Zaun. Hier biegt man links ab (Nr. 18), geht am Zaun entlang und kurz darauf im Wald weiter. Eine Viertelstunde später hält man sich links (Nr. 18).

Ein paar Minuten überquert man eine Brücke und wandert jetzt in steter Steigung auf einem kleinen Waldsteig bergauf. Markierungen helfen dabei, den Weg zu finden. Man kommt an einer Forststraße heraus und quert diese. An dieser Stelle befand sich einst die Schweinstallalm. Auf Weg Nr. 18 geht es nun weiter bergauf. An einer Gabelung, bei der kleine Holzbohlen den Weg über Bäche passierbar machen, kann man sich sowohl rechts als auch links halten. Nach einer weiteren Bachquerung geht es geradeaus weiter.

Der felsendurchsetzte Weg, der durch lichten Wald und im stetigen bergauf durch das Zirmtal führt, wird nun merklich steiler. Schließlich hat man es aber geschafft und kommt aus dem Wald heraus. Man sieht vor sich eine kleine Hütte liegen – die Zirmtalalm. Direkt daneben liegt der idyllischen Zirmtalsee (Naturdenkmal). Der Zirmtalsee ist auch im Sommer sehr kalt und lädt nicht zum Schwimmen ein, aber zumindest kann man seine Füße im Wasser abkühlen. Bis zum See braucht man etwa 2 Stunden.

Zirmtalsee
Der Zirmtalsee (ein Südtiroler Naturdenkmal) liegt unterhalb der Baumgrenze am Nörderberg im unteren Vinschgau auf einer Höhe von 2110 m. Er ist rund 230 m lang, 110 m breit und maximal 3 bis 4 m tief. Der bezaubernde See ist umgeben von mächtigen Lärchen und Zirbelkiefern, aus seinen Wassern ragt eine kleine, vegetationslose Insel. Rund um den See finden sich noch weitere kleine Gewässer, weshalb manchmal auch von den Zirmtaler Seen die Rede ist.

Nach einer Rast auf der urigen Zirmtalalm (Anfang Juni bis Mitte Oktober geöffnet; typische Südtiroler Küche, plus vegane Gerichte) kann man nun auf einem anderen Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt wandern. Da der Großteil des Weges noch vor einem liegt, braucht man jetzt doch noch ein wenig Kondition, wird dafür aber mit einsamen Wegen, die durch eine zauberhafte  Landschaft führen, belohnt. Alternativ kann man natürlich auch auf dem Hinweg wieder zurück zum Parkplatz wandern.

Für den Rindweg biegt man auf Höhe der Zirmtalalm links ab und folgt Weg Nr. 18A. Dieser führt erst ein kurzes Stück eben am Zirmtalsee entlang, nach dem See wandert man noch einmal leicht bergauf. 

Danach geht es auf einem kleinen Waldsteig, von dem man immer wieder herrlichen Blicke auf den Vinschgau bekommt, zum Teil recht steil bergab. An einigen (wenigen) Stellen kann Schwindelfreiheit und Trittsicherheit nicht schaden. Eine knappe Stunde später erreicht man mit der Alt Alm (auch: Tomberger Alm, 1841 m, geöffnet von Anfang Juni bis Mitte Oktober) schon die nächste Einkehrmöglichkeit. Zum Weiterwandern biegt man vor der Alm links ab und wandert nun auf dem Almenweg in Richtung Marzoner Alm. Etwa 5 Minuten kann man nun auf einer Forststraße gemütlich vor sich hin spazieren, dann biegt man scharf rechts ab und ist jetzt wieder auf einem Waldsteig unterwegs. Wenige Minuten später kreuzt man diese Forststraße erneut. 

Wenn man das nächste Mal auf die Forststraße trifft, biegt man links und kurz danach erneut links ab. Im leichten auf und ab wandert man nun weiter. An manchen Stellen muss man sich ein wenig den Weg freikämpfen, dann stößt schließlich erneut auf die Forststraße. Hier biegt man links ab.

An den nächsten Weggabelungen folgt man weiter dem Almenweg. Nach einer Brücke hält man sich rechts (der breitere Weg ist für Mountainbiker gedacht) und erreicht 5 Minuten später zum zweiten Mal die Marzoner Alm. Von der Marzoner Alm geht es über den Hinweg zurück zum Parkplatz.

Zirmtalsee und Marzoner Alm: Wanderkarte, GPX-Track und Höhenprofil

 
Download GPX-Track: Bitte auf das GPX-Symbol auf der Wanderkarte klicken (am Kartenrand, rechts oben).

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