Astjoch – Wanderung auf der Lüsner und Rodenecker Alm

Diese Rundwanderung führt auf schönen Pfaden über die Rodenecker und Lüsner Alm und auf das Astjoch (2194 m). Viele Einkehrmöglichkeiten liegen auf dem Weg.

  • Start der Wanderung: Wanderparkplatz Zumis, 1720 m
  • Wanderkarte, GPX-Track und Höhenprofil
  • Anfahrt mit dem Auto: Von Mühlbach im Pustertal nach Rodeneck und weiter auf schmaler kurviger Bergstraße auf die Rodenecker Alm zum Parkplatz Zumis
  • Anfahrt mit öffentliche Verkehrsmitteln: Bus: Linie 415, Haltestelle: Rodenecker Alm, Zumis; hier klicken für die Fahrplansuche
  • Höhenmeter: 580 Meter
  • Distanz: 19,3 km
  • Gehzeiten: 6 bis 6 1/2 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel
  • Anforderungen: Lange Rundwanderung, die Kondition und an einigen Stellen ein wenig Trittsicherheit voraussetzt
  • Beste Jahreszeit: Frühsommer bis Herbst

Das Almgebiet oberhalb von Lüsen und Rodeneck ist ein echtes Wanderparadies. Diese fast 20 km lange Runde führt vom Parkplatz Zumis einmal über die idyllische Rodenecker und Lüsner Alm, dabei kommt man viele Fotospots und Einkehrmöglichkeiten vorbei. Höhepunkt der Wanderung ist das Astjoch (2.194 m), ein einfach zu bezwingender Aussichtsgipfel in den Lüsner Bergen.

Los geht es am Eingang des Parkplatzes Zumis (P2), hier hält man sich rechts (Nr. 4, „Astjoch“). Wenig später biegt man vom breiten Almenweg links auf Schöpfungsweg ab. Dieser führt durch lichten Wald und erzählt  anhand von kunstvoll angefertigten Stationen die Schöpfungsgeschichte nach. Kurz vor der Roner Alm trifft man wieder auf den Almenweg. Dieser führt an der Alm vorbei und weiter auf Weg Nr. 2 („Astjoch“). Nun ist man auf dem Traumpfad München–Venedig und immer noch auf dem Schöpfungsweg unterwegs. Letzterer endet am Pianer Kirchlein, das man ein paar Minuten später erreicht.

Weiter geht es auf breitem Weg mit wunderbaren Ausblicken auf die rechts vom Weg liegenden Almen von Villanders und Latzfons, das Rittner Horn, die Plose und die Peitlerkofelgruppe. Ein kleiner Aussichtsplatz mit Bänken und Tafel informiert über die umliegende Bergwelt. Langsam kommt man auch dem Astjoch immer näher, auf das man nun direkt zuwandert.

Mit der Rastnerhütte und der Starkenfeldhütte (mit eigener Käserei) liegen zwei weitere Einkehrmöglichkeiten direkt am Weg. An allen Abzweigungen kann man immer der Ausschilderung zum Astjoch (Nr. 2, Nr. 67) folgen und sich über eine wirklich schönes Almen- und Bergpanorama freuen. Der Weg führt außerdem am hübschen Astmoos (Südtiroler Naturdenkmal) entlang.

An der nächsten Abzweigung verlässt man den bequemen Almenweg und folgt dem geradeaus in den Wald hineinführenden, steinigen Weg (Nr. 67). Der Anstieg aufs Astjoch hat begonnen. Der Weg auf die grasbewachsene Kuppe entpuppt sich als anstrengender als gedacht, schließlich hat man es aber nach einer Gehzeit von 2 1/2 bis 3 Stunden geschafft und stehen auf dem großen Gipfelplateau.

Das Astjoch ist zu Recht ein beliebter Aussichtsberg. Nicht nur der Blick auf die umliegenden Berge ist atemberaubend, sondern auch der Blick auf den Brunecker Talkessel, der zu Füßen des Astjochs liegt. Beschriftete Steinplatten in Nähe des Gipfelkreuzes verraten die Namen einiger Berge, die man vom Astjoch aus sehen kann.

Astjoch (Burgstall) - ein Aussichtsgipfel in den Lüsner Bergen
Das Astjoch (2194 m, auch: Burgstall) ist ein exzellenter Aussichtsgipfel. Vom breiten Gipfelplateau hat man einen großartigen Blick auf das Pustertal und Eisacktal sowie die Zillertaler Alpen und die Dolomiten. Der Berg gehört zu den Big Five der Ski- & Almenregion Gitschberg-Jochtal und damit zu fünf Bergen in der Region, bei denen besonders fotografierende Wanderer auf ihre Kosten kommen.

Vom Gipfelkreuz folgt man nun dem bergab führenden Weg Nr. 12 („Kreuzwiesenhütte“), der genau auf die Plose zuläuft. An der nächsten Abzweigung biegt man links (Nr. 11) und etwa 10 Minuten später rechts ab (Nr. 12), immer der Ausschilderung „Kreuzwiesenhütte“ folgend.

Mit Blick auf Peitlerkofel, Geislerspitzen und Plose wandert man jetzt über malerische Almwiesen und ein kleines Stück etwas ausgesetzt am Hang entlang, dann erreicht man die Kreuzwiesenhütte. Ab hier folgt man Weg Nr. 2A („Zumis“), der über Wiesen und durch lichten Lärchenwald führt. Von rechts kommt kurz danach Weg Nr. 11 vom Astjoch. An der nächsten Abzweigung kann man Weg Nr. 11 oder Nr. 2A nehmen, wobei man im weiteren Verlauf Weg so lange Nr. 2A und Nr. 2 („Zumis“) folgt, bis man wieder auf den breiten Almenweg trifft.

Auf diesem geht es ein Stück auf dem Hinweg zurück, kurz nach der Roner Alm hält man sich dann aber links. Auf dem breiten Weg, der uns noch einmal herrliche Ausblicke auf die Dolomiten, auf Meransen und aufs Eisacktal beschert, kehrt man mit wahrscheinlich müden Beinen zum Parkplatz zurück.

Tipp: Am westlichen Rand des Parkplatzes befindet sich ebenfalls ein schöner Aussichtspunkt mit Panoramatafel. Von hier kann man zum Beispiel das nahe gelegene Meransen und das Stoanamandl bei Vals erkennen sowie die weiter entfernten Gipfel des Alpenhauptkamms.

Öffnungszeiten der Hütten auf der Rodenecker und Lüsner Alm

Die Hütten auf der Rodenecker und Lüsner Alm haben im Sommer im Regelfall von Anfang/Mitte Mai bis Ende Oktober/Anfang November geöffnet.

Astjoch: Wanderkarte, GPX-Track und Höhenprofil

 
Download GPX-Track: Bitte auf das GPX-Symbol auf der Wanderkarte klicken (am Kartenrand, rechts oben).

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Wanderführer (geschrieben von Anja von Südtirol-Kompakt)

Wanderkarte

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